
Es begann mit einer Boxkamera aus den 30er-Jahren (6x9), als nächstes gab es eine Rollfilmkamera im klassischen Sucherdesign (6x6). Danach kam mit einer Praktika schon die erste Spiegelreflexkamera. Nachdem diese Jahre später den Vibrationstod in einem Motorrad-Tankrucksack starb, war eine Zeitlang Ruhe mit der Fotografie. Auf dem Weg in einen längeren Asienurlaub, habe ich dann noch schnell auf dem Weg zum Flughafen eine gebrauchte Canon AE-1 mit dem Canon Standardobjektiv 50mm/1.8 und einem Polar 80-200 MC gekauft. Auf dem Rückweg aus Asien habe ich in Singapur für wenig Geld noch ein Cosina 28-70/3.5-4.8 dazu gekauft. Später kam dann noch ein gebrauchtes Vivitar Series 1 35-85/2.8 dazu. Ich habe es als Arbeitstier zur Dokumentation beim Eigenheimbau verwendet. Nach Einzug hatte ich dann endlich mal Zeit, die Filme ins Labor zu bringen. Das Ergebnis war ein Riesenfrust: Fast alles überbelichtet, da die Blende klemmt und nicht mehr auf den geforderten Wert zumacht. Vor lauter Frust ist alles in den Schrank gewandert. Bei der AE-1 ist irgendwann einmal der Verschluss gestorben und ich habe sie durch eine gebrauchte Canon A-1 ersetzt. Die gesamte Ausrüstung (einschliesslich der Boxkamera im Original Lederköfferchen) besitze ich übrigens immer noch.
Die Film-basierte Ausrüstung schlummerte dann ein halbes Jahr im Schrank bis Canon mit der EOS-300D auf den Markt kam. Dies war die erste bezahlbare digitale Spiegelreflexkamera. Ich habe sie mir im Kit mit dem (noch unstabilisierten 18-55) zugelegt. Allerdings habe ich mich von der Kamera und ihren (softwaretechnisch) eingeschränkten Möglichkeiten bevormundet gefühlt. Die Konsequenz war die Anschaffung einer EOS-20D mit dem EF-S 17-85mm 1:4-5.6 IS USM. Das 17-85 ist nicht bis ins letzte Detail überzeugend und wird seit neuestem durch ein Zeiss Planar T* 1,4/50 unterstützt. Das Fokussieren mit der serienmässigen Mattscheibe bei der EOS-20D/40D ist damit allerdings eine Qual und ich habe deswegen die EOS40D mit einer Katz-Eye Sucherscheibe mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring aufgerüstet.
Manche dieser Bilder, insbesondere die Panoramen sind mit einem gewissen technischen Aufwand entstanden. Die Panoramen erstelle ich beispielsweise mit einem Novoflex Panoramaadapter auf einem Manfrotto 190MF Stativ mit Novoflex Magic Ball und einer EOS20D oder EOS40D und dem EF-S 10-22mm 1:3.5-4.5 USM. Das Foto oben wiederum habe ich von einer fahrenden Fähre aus mit einer in der Hand gehalten Canon Powershot G9 aufgenommen. Es besteht aus insgesamt fünf Aufnahmen. Die Unterwasserbilder in der Galapágos-Galerie kommen von der Powershot G9 im Unterwassergehäuse WP-DC21.
Zum Erstellen der Panoramen verwende ich Hugin.
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Armin März